Pianist, Komponist
Ludwig Hornung
"Ludwig Hornung ist einer der wenigen Menschen,
die mit einer natürlichen Virtuosität gesegnet sind.
Alles singt bei ihm."

- Hubert Nuss
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Ludwig Hornung begann seine Ausbildung sechsjährig mit klassischen Klavierstunden und Schlagzeugunterricht, in den anschließenden Jahren folgten zweite und erste Preise bei „Jugend musiziert“ und „Jugend jazzt“.

Parallel dazu interessierte sich Ludwig Hornung für elektronische Musikstile wie Trip Hop, Hip Hop und Breakbeat und begann im Alter von 14 Jahren, Beats und Remixes mit DJs aus dem Rhein-Main-Gebiet zu produzieren, gastierte mit diesen bei Konzerten im süddeutschen Raum und war an der Entstehung des ersten Albums des Elektro-Duos „Third I Vision“ beteiligt, welches auch in Japan auf den Markt kam. Von 2005 bis 2006 war Ludwig Hornung Mitglied des "Jugend Jazz Orchester Rheinland-Pfalz", mit dem er mehrere Konzert- und Auslands-Tourneen unternahm.

2006 begann er ein Studium als Diplommusiker im Bereich Jazz-Klavier an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Paul Schwarz. Während dieser Zeit in Stuttgart war er Mitglied der Backingband „Soulfood International", mit der er namhafte Raggae-Musiker wie Rico Rodriguez, Derrick Morgan, Alton Ellis bei Konzerten, Festivals und Tourneen in ganz Europa begleitete.
2008 wechselte er dann an das Jazz Institut Berlin zu Prof. Wolfgang Köhler, Prof. David Friedman und Prof. Hubert Nuss, wo er im Juli 2011 sein Bachelor-Studium mit Bestnote abschloss. Parallel zum Jazz-Studium bekam Ludwig Hornung klassischen Klavierunterricht bei Prof. Susanne Grützmann.

Mit dem Dima Bondarev Quintett trat er beim Wettberwerb des Festivals „Jazz à Montauban“ in Frankreich auf, wo die Gruppe den ersten Preis gewann, einen zweiten Preis gab es auf dem „Jazz nad Odra“-Festival in Polen, Tourneen führten unter anderem auf das Festival „Jazz Bez“ in L‘viv (Ukraine), wo es zu einem gemeinsamen Fernsehauftritt mit dem Bandleader kam.
Weiter Festivals auf denen Hornung auftrat waren das "Umbria Jazz" in Perugia, Italien, die „Jazzopen Stuttgart“, „German Jazz Nights“ in Brüssel, „Jazz Festival Lyon“ und das „Jazznachwuchsfestival Leipzig“.

Seine Hauptaktivitäten in den letzten Jahren waren vor allem die Gründung zweier eigener Projekte: das akkustische „Hornung Trio“ mit Phil Donkin am Bass und Bernd Oezsevim am Schlagzeug, dessen erste CD „Spieler“ im August 2017 in der rennomierten Reihe „Jazz thing - Next Generation“ veröffentlicht wurde, sowie die Combo „Triebwerk Hornung“, bestehend aus Saxophon, Schlagzeug und Fender Rhodes, zusammen mit Wanja Slavin und John Schröder, die Debut-CD erschien im Januar 2017 bei dem schweizer Label „Unit Records“. In beiden Bands werden ausschließlich Eigenkompositionen gespielt, da das Komponieren für Ludwig Hornung seit seiner Jugend einen großen Stellenwert einnimmt.
In Berlin organisiert er seit 2012 eine wöchentliche Session („Bei Ernst“), die er mit wechselnden Musikern der Berliner Jazz-Szene eröffnet.
Er spielte und konzertierte unter anderem mit Jan Leipnitz, John Schröder, Tobias Backhaus, Sebastian Merk, Mathias Ruppnig, Ivars Arutyunyan, Moritz Baumgärtner, Phil Donkin, Andreas Lang, Josh Ginsburg, Johannes Fink, Rodolfo Paccapelo, Max Mucha, Marc Muellbauer, Wanja Slavin, Felix Wahnschaffe, Finn Wiesner, Uli Kempendorff, Malte Schiller, Ben Kraef, Ronny Graupe, Paulo Cardoso, Diego Pinera, Tony Lakatos, Peter Ehwald u. v. a. Seine musikalischen Tätigkeiten führten ihn nach Frankreich, Dänemark, Italien, Portugal, Schweden, Belgien, Tschechien, Russland, Polen, Bulgarien, Österreich, Süd-Korea, in die Schweiz, die Ukraine, die Niederlande, die Türkei und in die USA. 2017 erhielt Ludwig Hornung ein Stipendium des Berliner Senats.
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